Kostenlose Selbsteinschätzung · 6 Fragen · 2 Minuten

Was verlangt die EU-KI-Verordnung konkret von Ihnen?

Beantworten Sie sechs Fragen zum KI-Einsatz in Ihrem Unternehmen und erhalten Sie eine Auswertung mit Ihrer rechtlichen Rolle, den einschlägigen Artikeln, den bereits laufenden Fristen und den konkreten Lücken, die Sie schließen sollten.

Frage 1 von 60%

Was macht Ihr Unternehmen mit künstlicher Intelligenz?

Diese Antwort bestimmt Ihre rechtliche Rolle und damit Ihre Pflichten. Die meisten Unternehmen sind «Betreiber», ohne es zu wissen.

Bitte wählen Sie eine Option aus

Automatisierte Orientierungshilfe auf Grundlage der Verordnung (EU) 2024/1689. Sie ordnet die angegebene Nutzung allgemein ein und prüft nicht Ihren Einzelfall. Sie stellt weder eine Rechtsberatung noch eine Rechtsdienstleistung im Sinne des RDG dar und ersetzt nicht die Beratung durch eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

Was Sie in 2 Minuten erhalten

Ihre rechtliche Rolle

Anbieter, Betreiber oder beides. Sie bestimmt alle weiteren Pflichten – und den meisten Unternehmen ist sie unbekannt.

Die für Sie geltenden Artikel

Mit dem Datum, ab dem jede Pflicht greift, und der Kennzeichnung dessen, was bereits gilt.

Ihre Risikopraktiken

Erkennt nach Artikel 5 verbotene Nutzungen und Hochrisiko-Anwendungen aus Anhang III in dem, was Sie bereits einsetzen.

Der PDF-Bericht

Ein vollständiges Dokument für Geschäftsführung oder Rechtsberatung, mit priorisiertem Maßnahmenplan.

Häufige Fragen zur EU-KI-Verordnung

Für welche Unternehmen gilt die EU-KI-Verordnung?

Für jedes Unternehmen in der EU, das KI-Systeme entwickelt oder schlicht beruflich einsetzt – auch wenn es nur zugekaufte Werkzeuge wie ChatGPT oder Copilot nutzt. Die Kompetenzpflicht aus Artikel 4 kennt weder eine Größenschwelle noch eine Branchenausnahme.

Was unterscheidet Anbieter und Betreiber?

Der Anbieter entwickelt das System und bringt es in Verkehr; der Betreiber setzt es in eigener Verantwortung ein. Die meisten Unternehmen sind Betreiber. Die Rollen schließen sich nicht aus: Wer fremde KI anpasst oder in das eigene Produkt integriert, kann zusätzlich Anbieter des Endergebnisses sein und trägt dann beide Pflichten.

Welche Bußgelder sieht die Verordnung vor?

Bis zu 35 Mio. € oder 7 % des weltweiten Jahresumsatzes bei einer verbotenen Praktik nach Artikel 5, und bis zu 15 Mio. € oder 3 % bei den meisten übrigen Verstößen. Maßgeblich ist stets der höhere Betrag.

Seit wann gilt die Schulungspflicht aus Artikel 4?

Seit dem 2. Februar 2025, gemeinsam mit dem Verbot der Praktiken aus Artikel 5. Sie gehört zu den ersten Pflichten der Verordnung, die in Kraft getreten sind.

Welche Anwendungen gelten als Hochrisiko?

Die aus Anhang III: Sichtung von Bewerbungen und Personalauswahl, Leistungsbeurteilung, Kreditwürdigkeit natürlicher Personen, Lebens- und Krankenversicherung, Zulassung oder Bewertung von Lernenden sowie kritische Infrastruktur. Sie sind nicht verboten, erfordern aber Risikomanagement, menschliche Aufsicht und Nachvollziehbarkeit.

Ersetzt dieser Test eine Rechtsberatung?

Nein. Es ist eine Orientierungshilfe auf Grundlage der Verordnung (EU) 2024/1689, die die typischerweise einschlägigen Artikel benennt. Die abschließende Einstufung eines konkreten Systems hängt von Details ab, die ein Fragebogen nicht erfassen kann.